wolfsgeheul.eu vom 09.02.2018

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Meine mehr als vage Hoffnung wurde wahrlich bei weitem übertroffen.

Da geht man nur einen Tag kräftig feiern und schon hat sich ein massives Problem gelöst. Martin Schulz ist mutmaßlich Geschichte. Hoffen wir darauf, daß der Abgang sich als endgültig herausstellt und der Würselener nicht doch noch durch irgendeine Hintertür wo auch immer auf die politische Bühne zurückkehrt. Selbst als Hausmeister im Willy-Brandt-Haus möchte ich ihn nicht mehr sehen müssen. Möge er stattdessen seinen überraschenden Ruhestand genießen und sich bis zu seinem seligen Ende darüber freuen, daß er trotz seiner denkbar schlechten Voraussetzungen überhaupt etwas im Leben erreicht hat.

Und in der CDU rumort es ebenfalls. Die längst überfällige Palastrevolution zeichnet sich ab, so daß das Ende der zweifelhaften Ära Merkel in greifbarere Nähe rückt.

Das hat man doch nicht zu träumen gewagt.

Mehr haben die Narren am ersten Tag des Straßenkarnevals meines Wissens niemals zuvor erreicht. Schauen wir einmal, was noch so geht! Weiterfeiern ist in diesen Zeiten also Bürgerpflicht.

Helau und Alaaf!

Gute Nacht!

Ihr/Euer Wolf

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wolfsgeheul.eu vom 31.01.2018

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Wir nähern uns der Hochzeit des Karnevals, aber zu lachen gibt es in Deutschland wenig bis nichts.

Denn die SPD führt mit ihrem anstehenden Mitgliederentscheid unsere repräsentative Demokratie am Nasenring durch die politische Manege und degradiert die sozialdemokratischen Abgeordneten im Reichstag zu gewissenlosen Statisten, die als reine Befehlsempfänger von ihrer Basis ferngesteuert werden.

Das kommt davon, wenn man sich einen derart schwachen Vorsitzenden von der Klippschule holt!

Wie textete Will Herkenrath im Jahre 1938 für das unsterbliche Karnevalslied?

“En d’r Kayjass Nummero Null
steit en steinahl Schull
Un do hammer dren studiert.
Unsere Lehrer, dä heess Welsch,
sproch e unverfälschtes Kölsch
Un do hammer bei jeliehrt.
Joh un mer han off hin un her üvverlaat
un han för dä Lehrer jesaat:

Nä, nä, dat wesse mer nit mih, janz bestemp nit mih,
Un dat hammer nit studiert.
Denn mer woren beim Lehrer Welsch en d’r Klass
Do hammer sujet nit jeliehrt.
Dreimol Null es Null es Null
Denn mer woren en d’r Kayjass en d’r Schull
Dreimol Null es Null es Null
Denn mer woren en d’r Kayjass en d’r Schull”

Hilfsschullehrer Welsch wirkte zu Beginn des letzten Jahrhunderts in Kölle und tat sein bestes. Auf dem Dorf in Würselen war man wohl noch nicht so weit, als es gegolten hätte, dem kleinen Martin ein ordentliches Rüstzeug für’s Leben mitzugeben. Machen wir uns also darauf gefaßt, daß das mit der GroKo vielleicht nichts wird. So oder so stellt das Trauerspiel, das wir zur Zeit erleben müssen, jedenfalls eine Schande für unser Land dar! Da kann man eben nicht fünfe gerade sein lassen.

Trotzdem oder gerade deshalb: Helau und Alaaf! Denn wie lautet das diesjährige Motto in Düsseldorf!? “Jeck erst recht”!

Gute Nacht!

Ihr/Euer Wolf

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