wolfsgeheul.eu vom 16.10.2018

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„Rest a while and enjoy this view with Wolf M. Meyer“!

Eine klassische Teak-Bank mit dieser Inschrift wünsche ich mir nach meinem Tod auf dem Rasen der Klippen zwischen Broadstairs und Ramsgate im schönen Kent. Der Hooliganismus geht in seinem Geburtsland nämlich erstaunlicherweise nicht mit Vandalismus einher. Deshalb stehen eine Vielzahl solcher gemütlicher und durch Klimaeinflüsse unverwüstbarer Außenmöbel vollkommen unbeschädigt in Großbritannien herum und laden den Besucher zu Rast und Ausblick ein.

Herrlich, daß in einer Zeit, in der in Deutschland zum Beispiel gläserne Bushäuschen, aber gerade auch öffentliche Parkbänke leider nur eine geringe Halbwertszeit aufweisen, so etwas noch möglich ist! Wenn, wovon bedauerlicherweise auszugehen ist, die Briten den Brexit durchziehen, wird unserem Europa ein Partner verloren gehen, der zwar – vom Linksverkehr angefangen – viele skurrile, jedoch zumeist liebenswerte Macken hat, aber insgesamt ein bemerkenswertes Völkchen beherbergt.

„Rest a while“!

Gute Nacht!

Ihr/Euer Wolf

 

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wolfsgeheul.eu vom 07.10.2018

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News: „Jenseitiges von Afrika“

Funktionskleidung ist offensichtlich an manchen Orten in Zeiten der politischen Korrektheit verboten. Unsere Gesellschaft und damit auch unsere Medien üben sich allenthalben in Entrüstung, mehr noch, sie suchen regelrecht nach Steinen, an denen sie Anstoß nehmen können. So hat es jetzt auch Melania Trump erwischt, die – ob man sie nun für eine Modelschlampe, die sich den Milliardär angelt, oder nur für eine kluge Frau hält – unstreitig sehr ansprechend aussieht und sich entsprechend kleidet. Den Aufreger bildet ein strahlendweißer Tropenhelm, den sie bei ihrem Keniabesuch auf ihr hübsches Köpfchen pflanzte und damit ein wunderschönes Bild abgab.

Die funktionelle Kopfbedeckung soll nun als Zeichen für den häßlichen Kolonialherrn stehen, der sie ersonnen und populär gemacht hat. Als Weißer muß man also auf afrikanischem Boden heute offensichtlich eher eine Pudelmütze tragen, um auf keinen Fall in den Verdacht zu geraten, rassistische Tendenzen zu verkörpern.

Ansonsten riskiert man wohl, demnächst von schwarzhäutigen Polizisten mit Uniform-Tropenhelmen arrestiert zu werden.

Das heißt dann aber vermutlich auch, daß man in ehemaligen Kolonialländern, in denen die Urbevölkerung früher nackend herumgelaufen ist, als Bleichgesicht nicht in Schwimmbekleidung baden gehen sollte, oder!?

Touristen aufgepaßt und gute Nacht!

Ihr/Euer Wolf

 

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