wolfsgeheul.eu vom 09.12.2018

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Der Merz ist gegangen wie gekommen; aus dem Nichts und wahrscheinlich zurück in Nämliches respektive auf den Gipfel des geheimnisumwobenen schwarzen Felsens.

Der unangenehme Spahn, den sich die CDU eingezogen hat, bleibt.

Der GAU AKK leitet nun den zerstrittenen und hochexplosiven Meiler.

Um Generalsekretär der Partei zu werden, braucht es weder ein abgeschlossenes Studium noch sonst irgendeine Qualität; es reicht offensichtlich, vor der Stichwahl umzufallen und genügend Mitstreiter zu selbigem zu bewegen.

Jetzt ist Polen offen und Frau Dr. Merkel zeigt am Ende ihrer Laufbahn, daß es ihr leider in keinster Weise darum geht, daß ihre Nachfolger befähigt wären, den von ihr verfahrenen Karren aus dem Dreck zu ziehen.

Après elle, le déluge!

Gute Nacht!

Ihr/Euer Wolf

 

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wolfsgeheul.eu vom 02.12.2018

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Erster Advent!

Zeit, der wohl am längsten Aktualität bewahrt habenden Kolumne, nämlich der zur Wahl des neuen Bundesvorsitzenden der CDU doch ein Ende zu bereiten, obwohl ich sie mit Fug und Recht hätte bis zur Entscheidung am nächsten Wochenende stehen lassen können!

Aber nicht das Datum hat mich bewogen, sondern das wunderbare Konzert aus der Frauenkirche zu Dresden. Was für ein beeindruckender Bau! Als ich im Jahre 1995 nach Sachsen zog, war ich noch der Meinung, daß man entweder Ruine und Schuttberg des Gotteshauses als ewiges Fanal stehen und liegen lassen oder aber etwas komplett neues an dieser markanten Stelle in die Stadt setzen sollte. Damit war ich zwangsläufig zunächst erklärter Gegner der Wiederaufbaupläne.

Nichts in der Architektur hat mich jedoch je so überzeugt wie die rein spendenfinanzierte Rekonstruktion des Prachtbaus. Die an faszinierenden Kirchen nicht gerade reichen Protestanten haben so ein Haus zurückerhalten, das auf der Welt seinesgleichen sucht. Außerdem wurde die ursprünglich fragile Kuppelkonstruktion nun neuesten Standards angepaßt und dürfte ewig halten, wenn, ja wenn, nicht wieder Bomben ihr zerstörerisches Werk verrichten sollten. Damit ist die Frauenkirche auch und gerade ein Versöhnungs- und Friedenssymbol.

Möge die besinnliche Adventszeit die Dresdner und uns alle an die Pflicht zu Friedfertigkeit und Menschenoffenheit gemahnen. Wenn man soviele Gründe hat, stolz auf das Erreichte zu sein, dürfte das doch wohl nicht schwerfallen!? Was konnte dazu übrigens besser passen, als das schallende Ende des Glorias aus Rossinis Petite Messe solonnelle, welches den Schluß des heutigen Konzertes bildete.

Vivat Saxonia!

Gute Nacht!

Ihr/Euer Wolf

 

 

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