wolfsgeheul.eu vom 14.03.2016

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„Völker, hört die Signale“! „Wie bitte? Ich verstehe Sie nicht!“

Die Welt hat ein Hörproblem. Die Alten haben kein „Kind“, sondern immer noch „Adolf“ und „Erich“ im Ohr, die Mid-Ager sind zu sehr mit den eigenen Problemen beschäftigt, um anderen zuzuhören, und die Jugend verstöpselt ihre Lauscher mit Kopfhörern. Deshalb werden fast nur die wahrgenommen, die laut schreien und dabei plakativ reden. Für mehr reicht die Zeit der kurzen Aufmerksamkeit in einer taubgeworden Gesellschaft nicht aus. Einem Knallzeugen gleich wird der Mensch aufgeschreckt und urteilt dann, ohne etwas gesehen, geschweige denn verstanden zu haben. In der Masse jubeln sie zwar mit, wissen aber gar nicht, was sie eigentlich beklatschen. Ist auch nicht so wichtig! Hauptsache es macht Lärm, gibt wenigstens einen kleinen Reiz! Und da man den anderen nicht mehr hört, geifert man aneinander vorbei. Es ist wie das Verrichten einer Notdurft, um die Scheiße aus den Hirnen zu entsorgen, rein mechanisch, freud- und leidenschaftslos. Die Menschheit sitzt dicht an dicht aber isoliert nebeneinander auf der Latrine und besudelt sich gegenseitig. Dabei reflektieren sie sich selbst, also starren ins Leere, ohne in sich hineinzuhören. Dafür ist es auch zu laut! Kakophonie der wörtlichen Art!

Daß eine große Zahl der Menschen sich trotzdem gar nicht so unwohl zu fühlen scheint, muß daran liegen, daß auch der Geruchssinn durch die Dauerbelastung mit Fäkaldämpfen abgestumpft ist und Schaden genommen hat.

Stell dir vor, auf der Erde stinkt’s und keiner merkt’s! Also dann: „Augen auf!“! Denn wer sieht, daß er nur Scheiße produziert und in selbiger sitzt, muß doch wenigstens auf den beißenden Gestank schließen können, der ihn umgibt, und sich zu ekeln beginnen. Scham ist aller Kultiviertheit Anfang!

Gute Nacht!

Ihr/Euer Wolf

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In eigener Sache!

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Wer zu früh kommentiert(s. gestrige Kolumne), den korrigieren zumindest teilweise die endgültigen Zahlen!

Nicht hinsichtlich des bürgerlichen Gesamtstimmenanteiles, , der in etwa gleichgeblieben ist, aber massiv bezüglich der Wahlbeteiligung und deutlich in Bezug auf das Abschneiden der AfD in Mainz mit leider doch fast 13%! Letztlich haben in beiden westlichen Bundesländern knapp über 70% der Wähler ihre Stimme abgegeben und im als wahlmüder bekannten Osten immerhin rund 61%. Bei jedoch zwischen einem Drittel und zwei Fünfteln Nichtwählern ist genug Luft nach oben, um meine optimistische These, daß eine höhere Wahlbeteiligung die Extremen mehr und mehr zurückdränge, noch zu bestätigen. Aber von der Analyse, dies schon anhand des Vergleiches der AfD-Ergebnisse von Stuttgart und Mainz bewiesen zu sehen, muß ich mich wohl verabschieden. Und die Katastrophe in Sachsen-Anhalt ist angesichts der erstaunlich hohen Wahlbeteiligung leider eher noch größer einzuschätzen.

Zwei Maßnahmen sind nun dringend angezeigt. Zunächst sollte sofort in Bund und Ländern die Wahlpflicht eingeführt werden, was im Lichte der Tatsache, daß deutlich mehr als die Hälfte aller Wähler bereits freiwillig zur Urne gegangen sind, ohne viel Widerstand möglich sein sollte. Sodann brauchen wir ein Aufklärungs- und Bildungsprogramm für Ostdeutschland, das den Menschen, die immer noch der widerlichen kommunistischen Diktatur nachtrauern, endlich die Augen öffnet, welches Glück sie haben, nun in Freiheit mit einem untadeligen Rechtsstaat im Rücken leben zu dürfen.

 

 

 

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